Aufbau flächenrepräsentativer Probenahmen von Umweltproben zur Schadstoffanalytik am Beispiel der Regenwürmer in landwirtschaftlich genutzten Räumen

1994, Fachzeitschriften

Paulus, Martin; Altmeyer, Monika; Klein, Roland; Hildebrandt, Armin; Ostapczuk, Peter; Oxynos, Konstantin
Umweltwissenschaften und Schadstoff-Forschung 6 (1994), 6, 375-383

Zusammenfassung

Ein sinnvoller Einsatz von Akkumulationsindikatoren erfordert zur Qualitätssicherung neben den vorhandenen Laborstandards ein anspruchsvolles Probenahmeverfahren, um repräsentative und reproduzierbate Aussagen über einen Untersuchungsraum treffen zu können. Am Beispiel der Regenwürmer wird exemplarisch ein Probenahmeverfahren für landwirtschaftliche Räume entwickelt und vorgeführt. Erste Ergebnisse der in den Wurm- und Kotproben gemessenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe, der chlorierten Kohlenwasserstoffe und der Elemente werden dargestellt. Die Schadstoffgehalte der vergleichbaren Wurmproben belegen, daß es die repräsentative Probenahmestelle in einem Untersuchungsgebiet nicht gibt. Die Heterogenität des Untersuchungsraumes kann nur durch eine geschichtete Zufallsstichprobe mit einer ausreichenden Anzahl von Einzelproben erfaßt werden.

doi:10.1007/BF02937725