Methylisothiazolinon und Methylchlorisothiazolinon

2-Methyl-4-isothiazolin-3-on, 5-Chloro-2-methyl-4-isothiazolin-3-on,  MI, MCI, Kathon CG®, ACTICIDE® SPX; Formel (MI): C4H5NOS; CAS-Nummer (MI): 2682-20-4; Formel (MCI): C4H4ClNOS; CAS-Nummer (MCI/MI): 55965-84-9
Struktur von Methylisothiazolinon (MI) und Methylchloroisothiazolinon (MCI)
Quelle: PubChem

Konservierungsstoffe, die einzeln (MI) oder in Kombination (MCI/MI) eingesetzt werden

Methylisothiazolinon (MI) und Methylchlorisothiazolinon (MCI) werden aufgrund ihrer antimikrobiellen Wirkung als Konservierungsstoff in beispielsweise Farben und Lacken, aber auch in Körperpflege- und Reinigungsprodukten eingesetzt. In industriellen und Haushaltsprodukten gilt keine Höchstmengenbeschränkung für den Einsatz von MI oder einer Kombination aus MCI und MI. Der Einsatz der Verbindungen in Kosmetika ist jedoch beschränkt (Verordnung (EU) 1224/2017).

Sowohl MI als auch MCI sind als Kontaktallergene eingestuft.

In Human-Biomonitoring Analysen wird N-Methylmalonamsäure, der gemeinsame Metabolit von MI und MCI, untersucht.

Untersuchte Substanzen

N-Methylmalonamsäure Gemeinsamer Metabolit von Methylisothiazolinon (MI) und Methylchlorisothiazolinon (MCI)

Probenarten

Studierende Je zur Hälfte weibliche und männliche Studierende im Alter von 20 bis 29 Jahren.

Probenahmegebiete

Standorte Humanproben 4 Universitätsstädte als Standorte für die Probenahme.

Untersuchungszeitraum

2000 - 2017