Studierende

Innenraum des mobilen Labors mit Studierenden während der Blutabnahme
Blutabnahme im mobilen Labor
Foto: Fraunhofer IBMT

Je zur Hälfte weibliche und männliche Studierende im Alter von 20 bis 29 Jahren.

Im Allgemeinen kommen die Studierenden aus verschiedenen Regionen Deutschlands an die Universitäten und repräsentieren den Bevölkerungsteil junger Erwachsener einer Gruppe ohne spezifische Belastungen. Durch häufige Wohnortwechsel einzelner Personen oder Personengruppen in einer mobilen Gesellschaft kann davon ausgegangen werden, dass so die Belastungssituation von nahezu ganz Deutschland widergespiegelt wird.

An vier Standorten spenden etwa 100 Studierende einmal im Jahr Blut- und Urinproben. Bis zum Jahr 2004 wurden zusätzlich Speichel, Kopfhaare und Schamhaar zur Verfügung gestellt. Die Anamnesedaten und die Lebensweise der Studierenden werden über einen Fragebogen erfasst.

Untersuchte Zielorgane/Matrizes

  • Ideale Matrix für die meisten Chemikalien, da es im Kontakt mit dem gesamten Organismus und im Gleichgewicht mit den Organen und Geweben steht, in denen Chemikalien gespeichert werden
  • Ideale Matrix für die meisten Chemikalien, da es im Kontakt mit dem gesamten Organismus und im Gleichgewicht mit den Organen und Geweben steht, in denen Chemikalien gespeichert werden.
  • Eine ideale Matrix für das Human-Biomonitoring, weil mit dem Urin Chemikalien und/oder deren Metabolite ausgeschiedenen werden, die zuvor in direktem Kontakt mit dem Organismus standen. Messungen im Urin können somit zuverlässige Aussagen über die interne Belastung des Menschen liefern.
  • Über die Elementanalytik im Speichel kann die Freisetzung von Legierungsbestandteilen aus Zahnersatzmaterialien erfasst werden.
  • Ideale Matrix für den Nachweis einer Methylquecksilberbelastung.
  • Ideale Matrix für den Nachweis einer Methylquecksilberbelastung.

Probenahmegebiete

Analyte

Untersuchungszeitraum

1981 - 2019