Weil (km 174)
Probenahmefläche unmittelbar unterhalb der Baseler Chemieindustrie
Die Probenahmefläche Weil erstreckt sich oberhalb des Stauwehres Märkt auf deutscher Seite und umfasst den Hauptstrom und den eigentlichen Wehrkanal. Im gesamten Bereich der Probenahmefläche ist der Rhein begradigt und völlig ausgebaut. Angrenzend an den eigentlichen Wehrkanal befindet sich ein Sportboothafen, der eine Anlegekapazität von etwa 60 Kleinbooten hat. Etwa 200 m oberhalb des Sportboothafens schließt der alte Industriehafen Weil an. Die Fläche zwischen dem Rheinlauf und einer parallel verlaufenden Ortsstraße wird von einem Grundwasserkanal eingenommen, der unterhalb des Stauwehres in den Strom mündet. Weiterhin befindet sich ein befestigter Fußgängerweg mit geringem Randdickungsbestand zwischen Rhein und Straße. Im beschriebenen Gewässerabschnitt sind oberirdische Einleitungen nicht vorhanden.
Weil ist Probenahmefläche für Dreikantmuscheln, Brassen und Schwebstoffe.
Datenrecherche
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Erste Untersuchungsstelle unterhalb der Baseler Chemieindustrie
Probenarten
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Invasive, weit verbreitete Muschelart in Flüssen und Seen mit guten Indikatoreigenschaften für Gewässerbelastungen
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Bioindikator in Fließgewässern und Seen
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Feine mineralische oder organische Partikel in der Wasserphase, die nicht in Lösung gehen
Analyte
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Achtzig Prozent der Elemente auf der Erde gehören zu den Metallen
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Nur achtzehn Elemente im Periodensystem
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Organische Verbindungen mit mindestens einem Metallatom
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Atome eines Elements mit unterschiedlichem Gewicht
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Gruppe organischer Verbindungen mit wenigstens einem kovalent gebundenen Chloratom
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Gruppe organischer Verbindungen mit mindestens drei kondensierten Sechserringen
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Flammschutzmittel sollen die Entflammbarkeit von Gegenständen verringern
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Chemische Stoffe gegen Schadorganismen und für Pflanzenschutz
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Organische Verbindungen, die vollständig (per-) oder teilweise (poly-) fluoriert sind
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Gruppe nichtionischer Tenside und ihrer Abbauprodukte
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Schutz für Mensch und Produkte
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Duftstoffe kommen in einer Vielzahl von Produkten vor
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Zusatzinformationen für die Interpretation von Belastungsdaten
Untersuchungszeitraum
1995 - 2025