Dreikantmuschel

Dreiecksmuschel, Wandermuschel, Zebramuschel; wissenschaftlicher Name: Dreissena polymorpha
Einer Dreikantmuschel wird der Weichkörper entnommen
Foto: UPB-Projektgruppe Trier

Invasive, weit verbreitete Muschelart in Flüssen und Seen mit guten Indikatoreigenschaften für Gewässerbelastungen

Sie kommt überwiegend in langsam fließenden und stehenden Gewässern vor, erträgt auch Brackwasser und übersteht sogar kurzes Trockenfallen.
Die Muschel dient zum Teil als Nahrungsquelle von Fischen, u.a. auch dem Brassen. Selbst ernährt sie sich durch Filtration von Mikroorganismen aus dem Wasser. Damit gehört sie in limnischen Systemen zur Gruppe der Primärkosumenten. Aufgrund ihrer weiten Verbreitung und intensiven Exposition gegenüber Schadstoffen ist sie ein häufig verwendeter Organismus für passives sowie aktives Monitoring.

Zur Sicherung der Verfügbarkeit ausreichender Probenmengen, leichter Zugänglichkeit und besserer Reproduzierbarkeit wurde zusätzlich ein Expositionssystem aus kontaminationsfreien Besiedlungsplatten entwickelt, auf denen sich Larven ansiedeln und heranwachsen können. Die Probenahme erfolgt jährlich von September bis Ende November, möglichst nach dem letzten Ablaichen. Beprobt wird der gesamte Weichkörper.

Weitergehende Informationen zur Probenart, Probenahme und Probenbearbeitung finden Sie in der Richtlinie zur Probenahme und Probenbearbeitung Dreikantmuschel (Dreissena polymorpha).

Untersuchte Zielorgane/Matrizes

  • Weichkörper
    Im Weichkörper der Muschel werden die aus dem Wasser filtrierten Stoffe angereichert. Er besteht überwiegend aus Muskeln und inneren Organen.

Probenahmegebiete

Analyte

Untersuchungszeitraum

1994 - 2019

Weiterführende Informationen

Verweise auf externe Informationen und gesetzliche Regelungen

Literaturangaben