Verdichtungsraum Leipzig

Dübener Heide

Gebiet im Mitteldeutschen Chemiedreieck einschließlich der Dübener Heide

Der Verdichtungsraum Leipzig ist durch den Bergbau und eine starke Industrialisierung mit dem Schwerpunkt Chemische Industrie gekennzeichnet. Damit einher geht eine Bevölkerungsagglomeration um Halle und Leipzig. Das Probenahmegebiet liegt in einem der immissionsbelastetsten Räume Mitteleuropas.

Landschaftsprägende Flächenstrukturen sind neben dem Waldgebiet der Dübener Heide die urban-industriellen Ballungszentren, Braunkohletagebaugebiete bzw. Braunkohlefolgelandschaften und intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Die Landschaftsformen sind natürlicherweise glazial geprägt aber teilweise stark urban überformt. Der Wasserhaushalt des Gebietes ist durch die ehemalige und laufende intensive bergbauliche Nutzung stark gestört. Der mitteldeutsche Ballungsraum Halle-Leipzig-Bitterfeld ist traditionell mit Chemie und Biotechnologie verknüpft. Bis zum 2. Weltkrieg lag der Schwerpunkt der industriellen Entwicklung auf der chemischen Industrie und dem Bergbau. In den siebziger Jahren ergänzte die DDR die Industrieschwerpunkte Energiewirtschaft, Anlagenbau, Medizintechnik und Biotechnologie. Seit einigen Jahren entwickelt sich der Raum zum Biotechnolgie- und Forschungszentrum Deutschlands.

Das Probenahmegebiet umfasst den Ballungsraum Halle-Leipzig-Bitterfeld mit den Fließgewässern Saale und Mulde und große Teile des ballungsraumnahen Waldgebietes Dübener Heide.

Gebietsausschnitte

Probenarten

Analyte

Untersuchungszeitraum

1991 - 2019