Arsen

Formel: As; CAS-Nummer: 7440-38-2

Weit verbreitetes toxisches Halbmetall

Bis in die 1980er Jahre wurde Arsen als Pflanzenschutzmittel und bis 2004 als Holzschutzmittel verwendet. Außerdem ist es Bestandteil einiger Arzneimittel und wird beispielsweise in der Elektronikindustrie, in Metalllegierungen und bei der Glasherstellung verwendet.

In die Umweltmedien gelangt Arsen durch Verwitterung, vulkanische Aktivitäten, Lösung in Wasser, biologische Prozesse und anthropogene Aktivitäten. Es ist in allen Umweltmedien mobil und kann lange zirkulieren ehe es im Sediment von Gewässern festgelegt wird.

Auf den Menschen können einige Arsen-Verbindungen hochtoxisch wirken und sind als kanzerogen, teratogen und mutagen eingestuft.

Arsen kann auch für Vögel, aquatische und terrestrische Organismen toxisch sein und das Wachstum von Pflanzen beeinträchtigen. Aquatische Tiere reichern Arsen aus dem umgebenden Medium an (Bioakkumulation). Eine Biomagnifikation in der Nahrungskette kann nicht ausgeschlossen werden.

Richtlinie zur chemischen Analyse: Bestimmung von Arsen und Selen in Umweltproben durch ICP-MS nach Hydridbildung

Probenarten

  • Invasive, weit verbreitete Muschelart in Flüssen und Seen mit guten Indikatoreigenschaften für Gewässerbelastungen
  • Bioindikator in Fließgewässern und Seen
  • Feine mineralische oder organische Partikel in der Wasserphase, die nicht in Lösung gehen
  • Braunalge, die in den Ufer- und Brandungszonen der Nord- und Ostsee weit verbreitet ist
  • In Nord- und Ostsee weit verbreitete Muschelart, die zu den wichtigsten essbaren Muscheln zählt
  • Der einzige lebendgebärende Fisch in deutschen Küstengewässern
  • Die Silbermöwe ernährt sich in Küstennähe hauptsächlich aus dem Meer: von Fischen, Muscheln und Krebstieren.
  • Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen.
  • Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen.
  • Ein typischer Laubbaum in ballungsraumnahen Ökosystemen und Indikator zur Charakterisierung der Immissionssituation einer Vegetationsperiode.
  • Dominierender Laubbaum in Mitteleuropa mit Vorkommen auf fast allen Böden sowie bis in über 1100 m Höhe.
  • Der Boden ist Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenlebewesen. In ihm laufen Umbau- und Abbauprozesse von Stoffen ab und er kann diese filtern, anreichern, aber auch wieder frei setzen.
  • Je zur Hälfte weibliche und männliche Studierende im Alter von 20 bis 29 Jahren.

Probenahmegebiete

Untersuchungszeitraum

1985 - 2019